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„Tod. Ein Projektbuch.“ Peter Brokemper , Verlag an der Ruhr, S. 54Am 28.10.2020 war Frau Krause als Leiterin einer palliativen Einrichtung, bei uns im Ethik-Unterricht. Dies wurde durch unsere Ethiklehrerin (Fr. Szabo-Goy) organisiert.

Frau Krause hatte die Jahre zuvor in einem Hospiz gearbeitet und arbeitete mittlerweile als Sterbebegleitung bei den sterbenden Menschen zu Hause. Sie erzählte uns, welche Abläufe im Hospiz etabliert sind, was es für Anzeichen gibt, wenn jemand stirbt und dass einige Menschen erst ihre Probleme zum Beispiel mit Verwandten lösen wollen und sie erst anschließend von uns „gehen können“.

Ich denke, dass es sehr wenige Personen gibt, die diesen Job machen würden oder könnten, da er psychisch sehr herausfordernd ist. In dieser Ethikstunde „der besonderen Art“ konnten wir eindrucksvoll erfahren, was es heißt, Menschen in ihren letzten Lebenstagen würdevoll zu begleiten.

Allerdings stellte sich heraus, dass dies ein emotionales Thema für uns war, und als Frau Krause uns eine Geschichte von einem älteren Herrn erzählt hatte, war es für einige, denke ich, nicht so ganz leicht, die Tränen zurück zu halten…
Es war eine gelungene Stunde bzw. Begegnung mit einer „Hospiz-Expertin“.

Maya, 10B